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Acabó su buenaventura Preciosa, y con ella encendió el deseo de todas las circunstantes en querer saber la suya; y así se lo rogaron todas, pero ella las remitió para el viernes venidero, prometiéndole que tendrían reales de plata para hacer las cruces

John Bulloch Souter.1890/1972.’The fortune Teller’

que yo pienso fabricarme
mi suerte y ventura buena

La gitanilla

Miguel de Cervantes Saavedra 

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Derecho y Literatura. Abandono y maltrato infantil. Inglaterra victoriana

Galia Benzima
Narratives of child neglect in romantic and Victorian culture
Palgrave Macmillan, Houndmills/ Basingstoke/ Hampshire/ New York, 2012, ix+257 pp
ISBN: 9780230293922

Contextualizing the topos of the neglected child within a variety of discourses, this book challenges the assumption that the early nineteenth century witnessed a clear transition from a Puritan to a liberating approach to children and demonstrates that oppressive assumptions survive in major texts considered part of the Romantic cult of childhood.

Concepts of childhood and adult responsibility: Locke, Rousseau, More, and Edgeworth

Redeeming or silencing the child’s voice: Blake and Wordsworth

Child neglect as social vice: Trollope, Tonna, and working-class subjectivity

The split image of the neglected child: Dickens

Aged children and the inevitability of being neglected: Hardy.

Galia Benziman is Lecturer in Comparative Literature at the Open University of Israel and specializes in British Literature of the Long Nineteenth Century. Formerly a Fulbright and Dan David Post-doctoral Fellow at the University of California Dickens Project, USA.

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Literatura, Psicoanálisis y Derecho

Dirk Fabricius
Justitia, Freud und die Dichter : rechtspsychoanalytische Betrachtungen literarischer Texte
Psychosozial-Verlag, Gießen, 2012, 237 pp.
ISBN-13: 978-3-8379-2149-6

Ausgehend von literarischen Texten, wie William Shakespeares Der Kaufmann von Venedig oder Bernhard Schlinks Der Vorleser, geht der Autor mit psychoanalytischen Mitteln rechtlichen Fragen nach und eröffnet der Psychoanalyse so eine rechtliche Perspektive. Seine Analysen fördern unter anderem zutage, dass »Sozialisationsverbrechen«, die Kindern folgenschwere Schäden zufügen, häufig gesellschaftlich verleugnet werden, weshalb rechtlich nicht auf sie reagiert werden kann.

Psychoanalytisch betrachtet, entpuppen sich diese Abwehrvorgänge als Produkt unserer modernen Gesellschaft. Voraussetzung für eine »fördernde Umwelt« (Winnicott) wäre eine demokratische, Menschenrechte respektierende Kultur, in der es nicht länger notwendig ist, auf Schutzmechanismen wie Verleugnung und Projektion zurückzugreifen. Aus dem Dialog zwischen Recht, Psychoanalyse und Literatur ergeben sich Folgerungen für die soziale und politische Ordnung im demokratischen Rechtsstaat.

Inhalt

1 Einleitung

2 Schuld und ihre empirischen Grundlagen

Franz Kafka: Der Prozeß

2.1 Ist die Psychoanalyse für die Kriminalwissenschaften relevant?

2.2 Die prekäre Situation des Schuldprinzips

2.2.1 Die Entleerung des Schuldprinzips in der Strafrechtsdogmatik

2.2.2 Das Ignorieren des Schuldprinzips in der Kriminologie

2.2.3 Warum Kriminalwissenschaften auf das Schuldprinzip nicht verzichten müssen und nicht verzichten dürfen

2.2.3.1 Normative Konflikte: Widersprüchliche Anforderungen, Dilemmata und das Verbrechen als Ausweg

2.2.3.2 Die Bewältigung normativer Konflikte durch das Individuum verlangt ein »Inneres normatives System«

2.2.3.3 Entwicklung, Struktur und Funktionieren des Inneren normativen Systems sind der empirischen Forschung zugänglich

2.3 Schuld in der Psychologie/der Psychoanalyse

2.4 Ankerpunkt: Schuldgefühle als »Messinstrument«

2.4.1 Die Entwicklung der Schuldfähigkeit des Individuums

2.4.1.1 Über-Ich-Entwicklung: Einsicht ins Unrecht und Steuerungsfähigkeit

2.4.1.2 Das heteronome Innere normative System (InS)

2.4.1.3 Das autonome Innere normative System (InS)

2.4.1.4 Gewissensfreiheit

2.4.1.5 Meinungs- und Ausdrucksfreiheit

2.4.1.6 »Niemand kann mir sagen, was hier das Richtige ist« – Respekt vor dem anderen

2.4.1.7 Die soziale Organisation: Abwanderung und Widerspruch

2.4.1.8 Versöhnung

2.4.2 Die Wirkung der Strafe auf die Entwicklung des Inneren normativen Systems (InS)

2.4.2.1 Zum Begriff der Strafe

2.4.2.2 Wirkungen »zugefügter aversiver Reize«

2.5 Zur Unvereinbarkeit von Schuld und Strafe

3 Leib-Eigenschaften: Gestörte Entwicklung der Einwilligungsfähigkeit als Basis paternalistischer Eingriffe

William Shakespeare: Der Kaufmann von Venedig

3.1 Einleitung: Habeas Corpus

3.1.1 Eigentum an Menschenfleisch

3.1.2 Paternalistische Elemente in der Demokratie

3.1.3 Einverleibungen und Leibeigenschaft

3.1.4 Die These

3.2 Störung der Entwicklung der Einwilligungsfähigkeit

3.2.1 Einwilligung und Einverständnis

3.2.2 Einwilligungsfähigkeit

3.2.3 Störung – Störung der Entwicklung

3.2.4 Zwei Modelle der Entwicklung, zwei Konzepte von Störung

3.2.4.1 Finanzen – Körper

3.2.4.2 Religion – Sex

3.2.4.3 Das Fremdbestimmungs- und das Selbstbestimmungsmodell der Entwicklung

3.2.5 Die zu Körpern gemachten Werte

3.2.5.1 Fleischeslust: Zärtlichkeit und Leidenschaft

3.2.5.2 Seelenleid und Körperpein: Das sündige Kind als elterliche Projektionsfläche

3.2.5.3 Entwicklung: Reifung im Übergangsraum

3.2.5.4 Fazit: Jede Entwicklung ist auch sexuell

3.2.5.5 Schande

3.3 Hilflose Lage und erlernte Hilflosigkeit

3.3.1 »Hilflose Lagen«

3.3.2 Erlernte Hilflosigkeit: Von einer guten Umwelt keinen Gebrauch machen können

3.4 Sozialisationsverbrechen

3.4.1 Ethnische Störung und entnanntes Verbrechen

3.4.2 Sozialisationswohltaten

4 »Er ist ja nur …«: Identität, Verrat und Recht

Khaled Hosseini: Drachenläufer

4.1 Identität

4.1.1 Individuelle Identität

4.1.1.1 Biologische Identität und biologischer Individualismus

4.1.1.2 Gesellschaftlicher Individualismus, psychische Identität und konformistische Verallgemeinerung

4.1.2 Kollektive Identität

4.1.2.1 Kollektive Identität und kollektive Persönlichkeit

4.1.2.2 Phänomenologische Betrachtung kollektiver Identitäten: Inhaltliche und formale Aspekte

4.1.2.3 Funktionen

4.1.2.4 Prozeduren

4.1.2.5 Abwehrfunktionen kollektiver Identität und ihre individuellen wie kollektiven Kosten

4.1.3 Gegengifte

4.1.3.1 Multiple kollektive Identitäten

4.1.3.2 Verrechtlichung

4.2 Verrat

4.2.1 Ursprüngliches Verhältnis: Familie

4.2.2 Treueverhältnisse in der Umwelt

4.3 Recht

5 Die psychosexuelle Genese der Rechtlosigkeit

Clarice Lispector: Die Sternstunde

5.1 Einleitung

5.2 Die Autorin und ihre inneren Objekte im virtuellen sozialen Raum

5.2.1 Klassenverhältnisse

5.2.2 Geschlechterverhältnisse

5.2.3 Generationenverhältnis

5.3 Konklusionen

5.3.1 Leerstellen

5.3.2 Aufruf zur Theoriebildung: Wahrheit der Dichtung, Zeit und Zeitlosigkeit

5.3.3 Theorie der Rechtsentstehung – nicht ohne Freud, nicht ohne Marx

5.4 Die Wahrheit des Rechts liegt in seinem alltäglichen Gebrauch

5.5 Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

5.5.1 Brüderlichkeit – Die Kunst, den Bruder zum Freund zu machen

5.5.2 Freiheit: nicht ferngesteuert, auch von innen nicht

5.5.3 Gleichheit – Die Kunst der vaterlosen Gesellschaft

5.5.4 Freiheit, Gleichheit, Solidarität unromantisch betrachtet

5.5.4.1 Edle Wilde? Angeborene Abwehrmechanismen gegen Unfreiheit, Ungleichheit und die panische Angst vor Ausschluss

5.5.4.2 Patriarchat und Sklaverei – Entsolidarisierung, Ungleichheit und Freiheitsbeschränkung auf großer Stufenleiter

5.5.4.3 Wenn wir alle gleich sind – wo ist Vater? Was es heißt, erwachsen zu sein

5.6 Programmatisches

5.6.1 Papa(mobil) in Technicolor – Fernsteuerung zu Entsolidarisierung, Unfreiheit, Ungleichheit

5.6.2 Freudomarx-Programm – Raubkopie der Dünndruckausgabe

5.6.3 Das Freudomarx-Programm weiterentwickeln

6 Die Zerstörung des Gemeinwesens durch individuelle und kollektive Abwehr

William Golding: Herr der Fliegen

6.1 Einleitung

6.1.1 Die Geschichte – tendenziös nacherzählt

6.1.2 Methodisches Vorgehen

6.1.3 Theoretischer Hintergrund

6.2 Goldings Mikrowelt: dichte Beschreibung

6.3 Abwehr, Abgewehrtes und Regression

6.3.1 Traumata, aus der Vorzeit

6.3.2 Psychosoziale Abwehr

6.3.2.1 Menschlicher Makel und masochistisches Angebot: Piggy

6.3.2.2 Der isolierte, autonome Seher: Simon

6.3.2.3 Der auf dem Rahmen tanzt: Maurice, der Gaukler

6.3.2.4 Perversion

6.3.3 Carne, Krieg und Religion: Repressive Entsublimierung

6.3.3.1 Uniform und Karneval

6.3.3.2 Religion

6.3.3.3 Technik: Prometheus in dionysischem Gewaltrausch

6.3.3.4 Krieg

6.4 Modellvalidierung

6.5 Schlussbemerkung

7 Psychopathen auf die Bühne? Verbrechen, Kunst und Psychoanalyse

William Shakespeare: Hamlet

7.1 Freuds Antworten

7.1.1 Der wesentliche Inhalt des Textes

7.1.2 Nicht abartig: Absage an den gemeinen Psychopathiebegriff

7.1.3 Wirkungen der Bühne und wie sie erzielt werden

7.1.3.1 Verderbliche Medien

7.1.3.2 Läuterungsprozesse am Zuschauer oder Patienten durch Dramatiker oder Psychoanalytiker

7.1.3.3 Reinigung der Affekte: Abfuhr oder Sublimierung

7.1.3.4 Freiheitsdurst – Verdrängen, unterdrücken oder Wege suchen, ihn zu stillen?

7.2 Tyrannenmord bei psychischer Gesundheit?

7.2.1 Der psychopathische Charakter der Charaktere

7.2.2 Staatsverfassung, Gesetz und Selbsthilfe

7.3 Bühnen und andere Spielräume

7.4 Positive Generalprävention durch Psychopathen auf der Bühne?

8 Entsinnlichung: Der alphabetische Fluch

Bernhard Schlink: Der Vorleser

8.1 Einleitung

8.1.1 Der Vorleser – kurz nacherzählt

8.1.2 Gedankengang

8.2 Schädigung und Leidzufügung im Roman

8.2.1 Mögliche verbrecherische Handlungen von Hanna Schmitz

8.2.2 Freiheitsberaubung durch den Vorsitzenden Richter

8.2.3 Michael Berg

8.2.3.1 Beihilfe durch Unterlassen zur Freiheitsberaubung

8.2.3.2 Beteiligung an der Selbsttötung durch Nichthinderung

8.2.4 Fazit

8.3 Lesen, Sprechen, Schreiben

8.3.1 Vom Vorlesen und Verlesen

8.3.2 Analphabetismen

8.4 Kriminologie der Verbrechen im Roman

8.5 Die Unfähigkeit zur Diskontinuität

8.5.1 Aufklärungshindernisse

8.5.2 Kontinuierliche Konstanten

8.5.2.1 (Er-)Findung von »Schuldigen«

8.5.2.2 Überdauernde Merkmale von Institutionen

8.5.2.3 Induktion einer normotischen Störung

8.5.3 Gehorsam und Konformität in Institutionen als Quelle der Störung von Wahrnehmung, Unrechtsbewusstsein und Steuerungsfähigkeit

8.5.3.1 Recht, Gesetz und Institutionsnormen

8.5.3.2 Innere und äußere Normen – Befolgung und Bruch

8.5.4 Institution und Alphabetisierung

8.5.4.1 Schreibtischtäter

8.5.4.2 Akten

8.5.4.3 Vollstrecker: Täter vor Ort

8.6 Schlussbemerkung

Dirk Fabricius lehrt Strafrecht, Kriminologie und Rechtspsychologie an der Goethe-Universität Frankfurt. Er ist Mitbegründer und -herausgeber der Zeitschrift Recht & Psychiatrie und Verfasser zahlreicher Fachpublikationen.

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La mayoría de los textos proceden de la intervención del autor en las Jornadas de DIREITO E PSICANÁLISE que anualmente se celebran en Curitiba (Paraná. Brasil), organizadas por el Núcleo de Direito e Psicanálise de la Universidade Federal do Paraná (UFPR).

En abril próximo (días 28-30), por gentileza del Prof. Dr. Jacinto Nelson de Miranda Coutinho (UFPR), tendré el honor de participar en ellas, dedicadas en esta oportunidad a INTERSEÇÕES E INTERLOCUÇÕES A PARTIR DE “DESONRA”, DE J. M. COETZEE.

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Derecho en la Literatura mesopotámica y bíblica

Loi et Justice dans la Littérature du Proche-Orient ancien
Olivier Artus (ed.)
Harrassowitz (Beihefte zur Zeitschrift für Altorientalische und Biblische Rechtsgeschichte; 20), Wiesbaden, 2013, 274 pp.
ISBN: 978-3-447-10030-4
ISSN: 1439-619X

What is the connection between law and justice in the literature of the Ancient Near East? Does justice always need the writing of laws? And what is the true purpose of the law collections of the Ancient Near East and of the Bible? To take the case of the Hammurapi code, does it represent an authentic legal text, or a work of royal propaganda, or rather a collection of case laws?

The volume edited by Olivier Artus gathers together conferences given on the occasion of two international colloques at the Catholic University of Paris (2010 and 2011) about this field of law and justice. The articles lead an investigation about the questions concerned from the legal texts of the Ancient Near East, particularly from the Mesopotamian literature, and from the biblical legal texts, as well as from the wisdom biblical literature. The different studies try to set the legal texts in their historical situation and in the context of the political and theological debates of their time.

– Olivier Artus

Introduction

1. Loi et justice dans le Proche-Orient ancien

– Daniel Petit

Crime et chatiment en indo-europeen: une perspective historiographique

– Jean-Marie Durand

La notion de «roi de justice» a l’epoque amorrite

– Michael Guichard, Lionel Marti

La justice sociale dans les inscriptions des rois mesopotamiens :

etude de cas

– Sophie DeMAre-Lafont

L’ecriture du droit en Mesopotamie

– Isabelle Klock-Fontanille

Le roi hittite peut-il etre juste sans loi(s)?

2. Loi et justice dans la Bible hébraïque et la littérature de sagesse

– Thomas Romer

La loi du roi en Deuteronome 17 et ses fonctions

– Eckart Otto

The Book of Deuteronomy and Its Answer to the Persian State Ideology :

the Legal Implications

– Christophe Nihan

Revisions scribales et transformations du droit dans l’Israel ancien :

le cas du talion (jus talionis)

-Einhard Achenbach

Rechtliche und religiose Aspekte der Integration fremder

in die israelitische Kultusgemeinde

the ‘Seeing God’ Motif and Yahweh as a God of Justice

– Olivier Artus

La mise en oeuvre du droit et de la justice par les figures exemplaires

de l’Ancien testament : Abraham, David, Salomon, Josias

– Jesús Asurmendi

Loi et justice : l’equilibre instable de la sagesse

– Sophie Ramond

Loi et justice dans les deuterocanoniques du corpus de sagesse

(Siracide et Sagesse de Salomon)

3. Loi et justice dans l’Orient chrétien

– Jacques-Noel Peres

Le droit de desobeir : une question de justice dans les recits

apocryphes et hagiographiques ?

Olivier Artus, Prêtre du diocèse de Sens-Auxerre, est professeur d’Écriture sainte et directeur de l’École des langues et civilisations de l’Orient ancien (ELCOA) à la faculté de théologie et de sciences religieuses de l’Institut catholique de Paris.

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La presente edición contiene trabajos presentados a losdos últimos Coloquios internacionales organizados por el Institut Catholique de Paris en las primaveras de 2010 y 2011.

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Cine y Derecho. Juicios por Crímenes contra la Humanidad

Christian Delage and Peter Goodrich (eds.)
The Scene of the Mass Crime: History, Film, and International Tribunals, Routledge, New York, 2013, 227 pp.
ISBN: 9780415688956

The Scene of the Mass Crime takes up the unwritten history of the peculiar yet highly visible form of war crimes trials. These trials are the first and continuing site of the interface of law, history and film. From Nuremberg to the contemporary trials in Cambodia, film, in particular, has been crucial both as evidence of atrocity and as the means of publicizing the proceedings. But what does film bring to justice? Can law successfully address war crimes, atrocities, genocide? What do the trials actually show? What form of justice is done, and how does it relate to ordinary courts and proceedings? What lessons can be drawn from this history for the very topical political issue of filming civil and criminal trials? This book takes up the diversity and complexity of these idiosyncratic and, in strict terms, generally extra-legal medial situations. Drawing on a fascinating diversity of public trials and filmic responses, from the Trial of the Gang of Four to the Gacaca local courts of Rwanda to the filmic symbolism of 9-11, from Soviet era show trials to Nazi People’s Courts leading international scholars address the theatrical, political, filmic and symbolic importance of show trials in making history, legitimating regimes and, most surprising of all, in attempting to heal trauma through law and through film. These essays will be of considerable interest to those working on international criminal law, transitional justice, genocide studies, and the relationship between law and film.

Contents

Introduction/ Christian Delage and Peter Goodrich

Part 1 History, trauma, war crimes

1.`Historical trials’: getting the past right-or the future? / Pieter Lagrou

2.Building the narrative: the UN Tribunals for the former Yugoslavia, Rwanda and Sierra Leone / William A. Schabas

3.Competitive narratives: an incident at the Papon trial / Henry Rousso

4.Gacaca courts in Rwanda: a local justice for a local genocide history? / Helene Dumas

Part 2 Show trials

5.The raion trials in the USSR (1937-1938) / Nicolas Werth

6.The trial of the «Gang of Four»: visibility and invisibility of the Cultural Revolution / Anne Kerlan

7.The Nazi People’s Court (1944) or the failure of «total justice» / Johann Chapoutot

8.The Majdanek trial: the Holocaust on trial on film: Kazimierz Czynski’s Swastyka i Szubienica (1945) / Stuart Liebman

Part 3 Khmer Rouge on trial

9.The psychological evaluation of Duch, a criminal against humanity in Cambodia / Francoise Sironi

10.Pleading guilty before the international criminal courts: the case of Duch before the Khmer Rouge tribunal / Francois Roux

11.The place and participation of the victims in Duch’s trial / Brice Poirier

Part 4 Visual memory

12.Visualizing «the other 9/11»: memory of the Chilean coup / Constance Ortuzar

13.Hollywood: pre-visualization and post-9/11 style? / Vincent Dozol

14.Visualizing 9/11 / Christian Delage

Portfolio: 9/11 visual memories / Richard Sherwin.

Christian Delage is a professor at the University of Paris 8. He also teaches at the École des hautes études en sciences sociales and at Sciences Po Paris, and is a regular professor at the Benjamin N. Cardozo School of Law.

Peter Goodrich is Professor of Law and Director of the Program in Law and Humanities, Cardozo School of Law, New York. He has authored ten books on legal theory, psychoanalysis, law and the visual.

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Derecho y Literatura en Francia. Antología

La littérature française et le droit
Anthologie illustrée [du roman de Renart à Camus]
Claire Bouglé
LexisNexis, Paris, 2013, 349 pp.
ISBN : 978-2-7110-1803-1

Hommes de lettres et gens de justice entretiennent depuis toujours des relations privilégiées. Les premiers juristes n’étaient-ils pas d’abord des grammairiens, rompus aux subtilités de la langue française ? A l’époque moderne, la plupart des écrivains classiques sont, formés au droit et les grands juristes, baignés dans les humanités, marient dans leurs ouvrages le souci de la technique et la recherche de la perfection du langage. Ensemble, ils ont contribué à la promotion d’un droit français propre dont nous sommes les héritiers.

Comme Montesquieu collectait dans sa Collectio juris les textes juridiques essentiels à sa formation de magistrat, cale anthologie propose, à travers un large choix d’extraits, du Roman de Renart à Albert Camus, un parcours au coeur de ce patrimoine propre à éclairer le droit, ses sources et l’exercice de la justice. Alternativement tendre, amusé ou sévère, le regard porté par la littérature sur le droit nous invite à saisir la richesse de notre histoire judiciaire en même temps que la poésie du droit français… Accompagné d’une présentation introductive des auteurs ou des oeuvres sélectionnés, ainsi que d’un appareil bibliographique, le texte y tient la première place.

Cet ouvrage s’adresse aussi bien au grand public curieux qu’aux juristes débutants ou confirmés en quête d’une surprenante promenade littéraire.

Claire Bouglé-Le Roux est maître de conférences en Histoire du Droit à l’université de Versailles, où elle a contribué à la création d’un cours sur les rapports entre le droit et la littérature. Elle a publié Le Code pénal de 1810 et la jurisprudence de la Cour de cassation (LGDJ, 2003, couronné par la fondation Singer-Polignac et prix René Cassin 2003 de l’Académie des sciences morales et politiques). Elle est aussi coauteur de l’Histoire du droit des obligations parue aux éditions LexisNexis.

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Ciencia ficción y nuevas perspectivas de la Ciencia jurídica

Science-fiction et science juridique
Sous la coordination de Pierre-Jérôme Delage
IRJS Editions (Coll. Les voies du droit). Paris, 2013, 380 pp.
ISBN: 9782919211180

Le code pénal interdit le clonage reproductif humain, celui de la santé publique prohibe la création d’embryons transgéniques ou chimériques ; le juge administratif refuse la conservation par cryogénisation du corps mort ; à la période où se multiplient les législations sécuritaires, d’aucuns entendent parvenir à détecter par ordinateur les pensées hostiles, prévoir les infractions par informatique, anticiper le crime et le criminel ; aux États-Unis ou en France, et sous l’impulsion des progrès de la robotique et de l’intelligence artificielle, des universitaires commencent à réfléchir au statut juridique des robots ; des textes, nationaux ou internationaux, définissent le terraformage, déclarent la Lune et les autres corps célestes relever du patrimoine commun de l’Humanité.

En tous ces lieux énumérés (comme également en d’autres, que le lecteur pourra découvrir au fil de l’ouvrage), le constat s’évince que le droit peut entrer en coïncidence avec l’imaginaire de l’anticipation scientifique : celui d’Aldous Huxley, Isaac Asimov, George Orwell, Herbert G. Wells ou encore Philip K. Dick. C’est exactement à la rencontre de ces deux univers que fut consacré le colloque Science-fiction et science juridique, organisé en octobre 2011 à l’Université de Limoges par l’association RERDH, et dont les actes sont ici recueillis. Une vingtaine d’auteurs (doctorants ou docteurs en droit, maîtres de conférences et professeurs) a accepté de se prêter au jeu – le jeu n’excluant pas le sérieux – de cette interaction, dont la réunion des textes forme une somme originale et inédite.

Pierre-Jérôme Delage, doctorant en droit privé et sciences criminelles, était président du RERDH lors de la tenue du colloque Science-fiction et science juridique. Le RERDH est une association de jeunes chercheurs juristes installée à Limoges, dont les actes de la première manifestation scientifique, Technique et droits humains, ont été publiés en 2011 aux Éditions Lextenso (Coll. Droit & Justice, 534 pp. ISBN: 978-2-87455-569-5)

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Actes du colloque organisé par l’association RERDH (Réseau Européen de Recherche en Droits de l’Homme) les 13 et 14 octobre 2011 à la Faculté de droit et des sciences économiques de Limoges.

Contributions s’interrogeant sur les entrecroisements de la rencontre de la science-fiction et de la science juridique en se servant de certaines des hypothèses des plus classiques de la science-fiction (qu’elles soient tirées de livres, de films ou encore de séries télévisées), et, à leur suite, essayer d’appréhender en droit les situations futures décrites.

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Sobre el imaginario literario ‘blanco’ del Civil Rights Movement: Robert Penn Warren, Norman Mailer, Eudora Welty y William Styron

Jonathan W. Gray
Civil rights in the White Literary Imagination: innocence by association
University press of Mississippi, Jackson, 2013. IX-164 pp.
ISBN: 9781617036491

The statement, «The Civil Rights Movement changed America,» though true, has become something of a cliché. Civil rights in the White Literary Imagination seeks to determine how, exactly, the Civil Rights Movement changed the literary possibilities of four iconic American writers: Robert Penn Warren, Norman Mailer, Eudora Welty, and William Styron. Each of these writers published significant works prior to the Brown v. Board of Education case in 1954 and the Montgomery Bus Boycott that began in December of the following year, making it possible to trace their evolution in reaction to these events. The work these writers crafted in response to the upheaval of the day, from Warren’s Who Speaks for the Negro?, to Mailer’s «The White Negro» to Welty’s «Where Is the Voice Coming From?» to Styron’s Confessions of Nat Turner, reveal much about their own feeling in the moment even as they contribute to the national conversation that centered on race and democracy.

By examining these works closely, Gray posits the argument that these writers significantly shaped discourse on civil rights as the movement was occurring but did so in ways that–intentionally or not–often relied upon a notion of the relative innocence of the South with regard to racial affairs, and on a construct of African Americans as politically and/or culturally nave. As these writers grappled with race and the myth of southern nobility, their work developed in ways that were simultaneously sympathetic of, and condescending to, black intellectual thought occurring at the same time.

Contents

Acknowledgments

Introduction: Perfect Unions: Innocence and Exceptionalism in American Literary Discourse

Chapter One: “The Look Back Home from a Long Distance”: Robert Penn Warren and the Limits of Historical Responsibility

Chapter Two: The Apocalyptic Hipster: “The White Negro” and Norman Mailer’s Achievement of Style

Chapter Three: “The Whole Heart of Fiction”: Eudora Welty inside the Closed Society

Chapter Four: “Negroes, and Blood, and Horror”: William Styron, Existential Freedom, and The Confessions of Nat Turner

Epilogue: Perfecting Innocence

Notes

Works Cited

Index

Jonathan W Gray is Associate profesor in the English Department at John Jay College of Criminal Justice. University of New York

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Two girls with their dolls in the 1930’s,

Eudora Alice Welty (1909 – 2001)

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Victor Hugo en combate: Derecho y Literatura. Novedad bibliográfica

Victor Hugo: homme de lettres, homme de droit

sous la direction de Pierre Mazeaud et Catherine Puigelier
Académie des sciences morales et politiques (France)
Mare & Martin Editions (Coll. Droit & littérature ; 1), Paris, 2013, 374 pp.
ISBN : 9782849341209

Victor Hugo quitte l’Académie française. Il s’envole vers l’Assemblée pour défendre la liberté d’expression. Il sait que le droit d’écrire est attaqué de toute part. La tâche sera rude mais elle est indispensable. homme de lettres et de droit a lu la censure de l’Encyclopédie et il a vécu celle des romantiques. Le renoncement n’est cependant pas un mot hugolien. Le combat de Victor Hugo ne sera pas vain, mais il sera précaire. Déferler des vagues d’écriture ou se répandre en ligatures (avec ou sans impétuosité) nécessite de la pugnacité. Un livre est un code dont les phrases sont des lois, dit un enfant. L’auteur de la légende des siècles ne l’ignore pas. Mais il est touché par la fraîcheur de ce regard. C’est vrai qu’écrire c’est gouverner (Confère Victor Hugo, in William Shakespeare) (1864). Mais c’est également vrai qu’écrire, c’est être gouverné parce que le peuple veut entendre (reste au poète à le guider avec des mots). La liberté d’écrire peut alors se perdre dans le dédale des ruelles du dit et du non-dit, de l’écrit et du non-écrit. Des bouquets de pensées sont tenus par des espérances, des déceptions, des surprises: des espérances pour s’exprimer, des déceptions pour se faire entendre, des surprises pour se faire comprendre. La littérature est liée au pouvoir: pour le faire ou le défaire. Le pouvoir est lié à l’écriture: pour la dessiner ou la raturer.

Catherine Puigelier est professeur à l’Université Paris Lumières

Pierre Mazeaud est Président Honoraire du Conseil constitutionnel, ancien ministre et Membre de L’Institut.

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Victor Hugoen dibujo de Achille Jacques-Jean-Marie Devéria (1800-1857)

 Coll. M. Louis Barthou- J. E. Bulloz, éditeur

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Shoah: herencia ética y cine

La Shoah nel Cinema italiano
a cura di Andrea Minuz e Guido Vitiello
Rubbettino Editore, Soveria Mannelli, 2013, 221 pp.
ISBN: 9788849838718
Cinema e storia«, anno II, n. 2, 2013. ISSN 2281-1729)

Nel 2013 l’Italia non ha ancora un museo della Shoah. Nonostante i ripetuti proclami della politica, manca tuttora un’istituzione nazionale che, al pari di quel che avviene nel resto d’Europa, racconti attraverso la lente d’ingrandimento delle vicende italiane la storia dello sterminio degli ebrei d’Europa. La memoria, nel nostro paese, ha seguito altre vie, molte delle quali sono passate per la narrazione cinematografica. I saggi che compongono il secondo numero di «Cinema e Storia» si interrogano sul ruolo svolto dal cinema e dalla televisione, coprendo un arco che va dai primi film e documentari, oggi pressoché sconosciuti, ai successi internazionali come La vita è bella, dalla ricezione dei grandi film americani, come Schindler’s List, ai meno studiati generi “autoctoni” come quello che ha mescolato, fin dagli anni Settanta, erotismo e nazismo. Forme del racconto eterogenee che hanno attraversato la cultura italiana e che, di volta in volta, hanno intrecciato il discorso sulla Shoah ai grandi nodi della rimozione collettiva, dell’antifascismo, dell’identità cattolica, dei persistenti fantasmi dell’eredità mussoliniana.

Indice

– Il cinema della Shoah negli anni del grande silenzio (1945-1970): un’introduzione di Marcello Pezzetti

– Cinema, società italiana e percezione della Shoah nel primo dopoguerra (1945-1951). Nuove prospettive di ricerca di Andrea Minuz

– Politica, memoria, identità. La ricezione italiana di Holocaust e Schindler’s List di Emiliano Perra

– La vita è bella (ad Auschwitz): luogo della memoria e dell’amnesia di Giacomo Lichtner

– L’erotica di Auschwitz. Una genealogia della «Nazi-Sexploitation» italiana di Guido Vitiello

– This Must Be the Memory. Vent’anni di sguardi del cinema italiano sulla Shoah di Claudio Gaetani

– Il carrello di Kapò visto da qui. Il film di Pontecorvo e la sua ricezione critica riletti in prospettiva di

Claudio Bisoni.

– Le rose di Ravensbrück. Genere, memoria, documentario di Ivana Margarese

– Costruzione della memoria e rappresentazioni sociali. L’immagine della Shoah nella stampa italiana (2012-2013) di Claudia Gina Hassan

– Il mancato museo della Shoah di Robert S.C. Gordon

– La Shoah nel cinema italiano: una ricognizione bibliografica di Damiano Garofalo

– Il cinema italiano e la Shoah: una filmografia (1945-2013) a cura di Damiano Garofalo (pp. 173-184)

Stile libero a cura di Chiara Gelato

– CINEMA1 – Passione all’italiana di Federico Pontiggia

– CINEMA2 – Il Rosa Nudo: per una memoria dell’omocausto.

– Sulle orme di Pierre Seel di Elisabetta Randaccio

– INCONTRI Dall’affresco al ritratto. Il cinema storico secondo Montaldo di Raffaele Rivieccio

– MULTIMEDIA Videogiocare la storia italiana Gioventù Ribelle: XX – La Breccia di Gius Gargiulo

– SPAZIOAPERTO Oltre la soglia. La nuova radice del cinema italiano di Costanza Quatriglio

– OSSERVATORIO_FILM I film storici della stagione 2011-2012 di Luca Peretti

– OSSERVATORIO_LIBRI Bibliografia critica su cinema e storia. Biennio 2010-2011 di Damiano Garofalo e Luca Peretti

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Para una filmografía esencial sobre el Holocausto, bien organizada por temas, véase:

IL CINEMA E LA SHOAH

http://www.ilgiornodellamemoria.rai.it/dl/portali/site/articolo/ContentItem-74f44fa4-68a4-4ad7-8fed-950e4955c09a.html

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Otra bibliografía de interés:

Claudio Gaetani

Il Cinema e la Shoah
Prefazione di Moni Ovadia
Le Mani-Microart’S (coll. Cinema. Saggi), Recco, Genova, 2006, 264 pp. ill. b/n
ISBN: 9788880123460

Per anni il rapporto che lega il cinema alla Shoah è stato caratterizzato dalla convinzio-ne che fosse impossibile, nonché immorale, tentare di rendere “immaginabile l’inimmaginabile”. Critici, storici e sopravvissuti al genocidio pianificato dal nazismo contro la popolazione ebraica hanno sovente considerato semplicistica, se non addirittura offensiva, qualsiasi rappresentazione il cinema abbia offerto della tragedia da essi subita. Da qualche tempo, però, i toni della discussione sono cambiati e molti hanno capito quanto il mezzo sia stato utile alla conservazione di una necessaria memoria storica. È in questa direzione che il lavoro di Claudio Gaetani si muove. Rispolverando e scovando pellicole più o meno note, analizzando sequenze appartenenti all’immaginario collettivo insieme ad altre perse nel tempo, ma particolarmente significative per le finalità ideologiche e politiche che celano, l’autore individua tutte le fasi di questo processo, tenendo sempre ben impressa l’incidenza che su di esso hanno avuto molteplici fattori, primo fra tutti lo sfondo storico-geografico delle singole produzioni. La struttura stessa dell’opera evidenzia quali differenze intercorrono in questo senso tra una produzione americana e una europea e permette di seguire in maniera speculare i percorsi e le relative influenze che hanno portato chi l’evento non ha vissuto direttamente e chi invece continua tutt’oggi a sentirne addosso il peso a dare alla Shoah una propria fisionomia. Gaetani traccia e suggerisce quanti più sentieri di indagine possibili in questo mare magnum ancora mai compiutamente esplorato, arrivando a svelare come i connotati stessi della tragedia abbiano così finito per diventare il modello e il simbolo stesso del Male, assimilati pure in generi completamente alieni da quello più tipicamente drammatico o bellico. Obiettivo della sua ricerca resta trovare un modo di filmare la tragedia che sia realmente unico, e cioè che appartenga a un cinema essenzialmente “civile”.

Claudio Gaetani è critico cinematografico e professore all’Università di Macerata.

Jean-Michel Frodon (ed.)
Cinema and the Shoah
An Art Confronts the Tragedy of the Twentieth Century
Anna Harrison & Tom Mes (trans.)
State University of New York Press, New Yok, 2010, 415 pp.
ISBN: 9781438430270

From The Great Dictator to Schindler’s List, the extermination of the Jews of Europe has driven the cinema, more than any other form of artistic expression, to question its methods, techniques, and ethics. It is with reference to the Shoah that a decisive part of the thought behind modern cinema has been constructed, and, consciously or not, many of the greatest films of the past sixty years bear the mark of this event. To give an account of these phenomena, Cinema and the Shoah brings together filmmakers, historians, journalists, philosophers, and researchers to explore how the Shoah, as a historical event, implicated and mobilized the cinema by profoundly questioning its modes of recounting and storytelling, of putting visions onscreen. The book also includes a filmography (compiled with the assistance of the Fritz Bauer Institute of Frankfurt) that lists over three hundred feature-length films, short films, and documentaries about the Shoah, produced between 1945 and the present.

Table of Contents

1. Introduction: Intersecting Paths

Jean Michel Frodon

Part I. MILESTONES

2. The Shoah as a Question of Cinema

Marie José Mondzain

3. Recovery

Jacques Mandelbaum

4. A Cinema No Longer Silent

Hubert Damisch

Part II. THREE FILMS

5. Fatal Rendezvous

Jean Louis Comolli

6. Night and Fog: Inventing a Perspective

Sylvie Lindeperg

7. The Work of the Filmmaker: An Interview with Claude Lanzmann

Jean Michel Frodon

8. Conversations at the Mill with Arnaud Desplechin, Jean Michel Frodon, Sylvie Lindeperg, Jacques Mandelbaum, Marie José Mondzain, Annette Wieviorka

Part III. CINEMATOGRAPHY PUT TO THE TEST

9. Hollywood and the Shoah, 1933–1945

Bill Krohn

10. “The Past in the Present”: The Films of Producer Artur Brauner and the Dominant Narratives on the Genocide of European Jews in German Cinema

Ronny Loewy

11. Forgetting, Instrumentalization, and Transgression: The Shoah in Israeli Cinema

Ariel Schweitzer

Part IV. TOOLS FOR HISTORY

12. The Filmed Witness

Annette Wieviorka

13. Historiography/Holocaust Cinema: Challenges and Advances

Stuart Liebman

Part V. RESOURCES

14. Referent Images

Jean Michel Frodon

15. Filmography: Thematic Dictionary

Documentaries and Montage Films

Fiction Films

Essays

Television Programs

Period Documents

Nazi Propaganda

16. “Cinematography of the Holocaust”: Documentation and Indexing of Film and Video Documents

Ronny Loewy

Contributors Index

Jean-Michel Frodon is a former managing editor of Cahiers du cinéma. His previous books include La critique de cinéma and Le cinéma chinois.

J.C.G.